Das Essen von Fleischprodukten erzeugt diesen Effekt nicht. Um abends kohlenhydratarm zu essen, reicht es oftmals aus, ein paar grundlegende Nahrungsmittel wie Kartoffeln, Reis und Nudeln vom abendlichen Speiseplan zu streichen.

So kann der Verzicht auf Kohlenhydrate, vorrangig abends, zur Reduktion des eigenen Gewichts führen. Allerdings sollten bei dieser speziellen Form der Ernährung auch gewisse Dinge beachtet werden.

Eine LowCarb Diät beinhaltet eine normale Ernährungsgestaltung mit der Zufuhr einer ausreichenden Menge an Kalorien. Auf diese Weise kommt es nicht zu den gefürchteten Hungerattacken.

Ebenso werden bei vielen Diäten auch Kalorien gezählt, um schnell abnehmen zu können. Doch der Körper benötigt eine gewisse Menge an Energie, um optimal funktionieren zu können. Wird wieder in den alten Essrhythmus verfallen, schlägt der Jojo-Effekt mit zusätzlichen Kilos zu.

Dabei gibt es markante Unterschiede zu anderen Diäten, aber auch einige Gemeinsamkeiten. Wer mit dieser Methode Gewicht verlieren möchte, sollte diese Punkte auch kennen und so den eigenen Ernährungsplan entsprechend gesund gestalten.

Auf diese Weise kann sich der Körper in regelmäßigen Abständen entgiften und die eigenen Fettreserven abbauen.

Es entsteht ein besseres Lebensgefühl, da der eigene Leib genau beobachtet wird.

Es soll nicht komplett auf Kohlenhydrate verzichtet werden, vielmehr sollen sie vorwiegend am Abend vermieden werden. Dies hat den Vorteil, dass tagsüber dem Organismus Kohlenhydrate zugeführt werden, Mangelerscheinungen dadurch enorm reduziert werden.

Abnehmen ohne Kohlenhydrate, auch als Low Carb bekannt, ist eine sehr beliebte Methode um Gewicht zu verlieren.

„Ich kann gar nicht ohne Kohlenhydrate kochen!“

Wer sich für das Abnehmen ohne Kohlenhydrate entscheidet, wählt eine der einfachsten Diätformen.
Man muss zum Abnehmen ohne Kohlenhydrate nicht viel lernen. Normalerweise weiß jeder, zumindest ungefähr, was Kohlenhydrate sind und in welchen Lebensmitteln sie vorkommen, daher basiert diese Diätform im Großen und Ganzen auf Grundwissen.
Nur eine Zutat ist tatsächlich nötig, wenn man sich für das Abnehmen ohne Kohlenhydrate entscheidet. Diese Zutat heißt „Geduld“.
Sie haben nicht über Nacht zugenommen, also erwarten Sie auch nicht, das Gewicht über Nacht zu verlieren. Es wird mit Sicherheit mehrere Wochen dauern, bis Sie wirkliche Erfolge auf der Waage verzeichnen. Und einige weitere Wochen wird es dauern, bis diese Erfolge auch an der Kleidung sichtbar werden.

Entdecken Sie Ihre Kochkünste neu.
Probieren Sie Lebensmittel und Gewürze, die sie bisher nicht kannten. Vielleicht gefällt es Ihnen. Experimentieren Sie auch mit Gewohntem ein wenig. Würzen Sie anders als normal oder servieren Sie es hübsch.
Wenn Ihnen einmal die Ideen ausgehen, sind Videoportale wie Youtube, Netflix oder Vimeo eine gute Quelle. Finden Sie Kochshows und Tipps und Tricks auf diesen Seiten und lassen sich sogar zeigen, wie es genau geht. Sie werden erstaunt sein, wie viele Rezepte und Gerichte ohne Kohlenhydrate sie dadurch finden.
Abgesehen von den Kochvideos gibt es auch Internetseiten wie diese, die sich ausschließlich mit kohlenhydratarmer Ernährung beschäftigen. Hier können Sie auch viele Rezepte ohne Kohlenhydrate finden, die sich für das Abnehmen ohne Kohlenhydrate eignen.

Prinzipiell wird zu viel grünem Gemüse geraten, weil es in der Regel wenig Kohlenhydrate enthält. Somit eignen sich, für das Abnehmen ohne Kohlenhydrate, Gemüsesorten wie Gurke, Salat, Brokkoli, grüne Bohnen oder Spargel.
Sehr stärkehaltiges Gemüse wie Mais, Erbsen, oder rote und weiße Bohnen sind weniger geeignet.

„Aber ich esse so gerne Nudeln!“

Halten Sie sich von Fastfood und anderen Restaurants und Imbissen fern. Das Gleiche gilt für Fertiggerichte und eingelegtes Obst.
In diesen Dingen ist meistens sehr viel Zucker enthalten, daher sind sie vielleicht nicht immer süß jedoch trotzdem sehr reich an Kohlenhydraten.
Kochen Sie für das Abnehmen ohne Kohlenhydrate am besten immer zu Hause.
Sollten Sie doch einmal am Wochenende ins Restaurant gehen oder zu einer Feier eingeladen sein, so halten Sie sich an das Fleisch und Salate. Gehen Sie paniertem Gemüse oder Fleisch aus dem Weg und versuchen sich so kohlenhydratarm wie möglich zu ernähren.
Im Restaurant haben Sie vielleicht sogar die Möglichkeit Extrawünsche zu äußern. Dann können Sie zum Beispiel fragen ob Sie Ihren Salat mit Essig und Öl, statt Joghurtdressing bekommen.

Sie sollen natürlich sowenig Weißmehlprodukte, wie möglich essen aber sich zu quälen ist sinnlos. Heißhunger und Fressattacken sind nicht das, worauf sie hinsteuern sollen. Wenn Sie also absolut nicht auf solche Beilagen verzichten können oder wollen, so steigen Sie zumindest auf Vollkornprodukte um. Diese benötigen mehr Energie, um verdaut zu werden, enthalten mehr Nährstoffe und sättigen besser. Trotzdem sollten Sie davon wenig essen und zum Großteil auf Gemüsebeilagen umsteigen. Halten Sie sich weiterhin von Dingen, wie Reis, Hülsenfrüchten und Kartoffeln fern.

  • Daumenregel 1: Je süßer ein Produkt ist, desto reicher an Kohlenhydraten ist es.
  • Daumenregel 2: Alle Weißmehlprodukte sind sehr reich an Kohlenhydraten.
  • Daumenregel 3: Alle stärkehaltigen Produkte sind sehr reich an Kohlenhydraten.

Beim Abnehmen ohne Kohlenhydrate gibt es im Prinzip nur eine Regel.
Und selbst diese, eine Regel kann man mehr oder weniger lockern.
Das Einzige was sie tun, ist den Konsum von Kohlenhydraten stark zu reduzieren.
Was bedeutet das?
Sie Essen so wenig Produkte wie möglich, die einen hohen Kohlenhydratgehalt haben. Das mag heißen, dass Sie auf einige Ihrer Lieblingsprodukte verzichten müssen. Morgens gibt es, für die Dauer der Diät, eben keine Cornflakes oder Müsli, sondern ein Vollkornbrot. Als Snack gibt es dann keinen Schokoriegel oder Chips, sondern Gurke oder Trauben. Wie bereits einleitend erwähnt, kann man die Menge der zu reduzierenden Kohlenhydrate selbst bestimmen. In dieser Diät gilt es die Zufuhr von Kohlenhydraten auf ein absolutes Minimum zu reduzieren um möglichst schnell abzunehmen. Wer keinen Zeitdruck hat und sich nicht zu viel verbieten möchte kann auch einfach Abends keine Kohlenhydrate essen.
Gehen wir jedoch zunächst davon aus, dass Sie es Ernst meinen udn tatsächlich schnell abnehmen wollen.

Immerhin: Wasser und Muskeln führen – aber wie lange noch? Ein Blick in diverse Tabellen verrät mir, dass ich mit 25,4 Prozent Fettanteil für einen Mann Anfang 40 etwa da stehe, wo sich der HSV gerade befindet: am Rand des Klassenabstiegs. Ideal wäre ein Wert von 15. Mehr Grund zur Freude bereitet mir mein Muskelanteil. Hier habe ich mich verbessert und liege nur noch leicht unter dem Schnitt von etwa 40 Prozent. Fünf der zwölf zusätzlichen Kilos kann ich bestimmt darauf verbuchen. Wenn ich noch ein Kilo für Knochenwachstum draufschlage und ein weiteres auf Messungenauigkeiten und Altersbonus verbuche, ist das Ziel klar: 90 Kilo. Der Klassenerhalt.

Wie verteilt sich das Gewicht?

Ein Freund war die Waage noch nie. Nun war sie mein Feind. Die Anzeige schrammte an der unteren Grenze zur Dreistelligkeit. Und damit meine ich nicht die Nachkommastelle. Zwei Jahre lang hatte ich mich nicht mehr gewogen. Hatte mehr Widerstand wagen wollen. Nun der Schock: zwölf Kilo mehr.

„Protein ist Pop“

Auf der Waage: Wer sich länger nicht wiegt, kann eine Überraschung erleben

Trotzdem finde ich, auch nur für ein paar Monate ständig Fleisch essen zu müssen, nicht berauschend. Ernährt sich Andi wirklich nur noch von Steak und Salat? Er schüttelt den Kopf: „Morgens gönne ich mir ein Müsli, ein paar Kohlehydrate müssen schon sein.“ Mittags in der Kantine lasse er einfach die Beilagen weg, kein Reis, keine Kartoffeln, keine Nudeln mehr. Kritisch seien die Abendstunden: „Da achte ich sehr darauf, kaum oder gar keine Kohlenhydrate mehr zu essen.“ Und wenn der kleine Hunger kommt? „Dann esse ich Mozzarella mit Tomaten. Oder ein Schinkenröllchen.“ – „Pur?“, frage ich. „Pur“, sagt Andi.

Ich brauche mehr Details. Die Analysefunktion der Waage zeigt: 25,4 Prozent Fett, 38,8 Prozent Muskeln, 55,1 Prozent Wasser, 14,2 Prozent Knochen.

Die Verzweiflung kam prompt. Warum? Mache ich nicht zweimal die Woche Sport, habe kein Auto, fahre nur Rad, meide Fast Food, esse wenig Fleisch? Die Welt ist ungerecht, ja. Aber kann man nicht wenigstens von seinem eigenen Körper etwas Gerechtigkeit erwarten?

Sicher alles Muskeln, beruhige ich mich. Es kann doch kein Zufall sein, dass die Gewichtszunahme zeitlich mit meinem Engagement im Fitnessstudio zusammenfällt. Und dann die Knochen – sie müssen mit den Muskeln mitgewachsen sein. Das wiegt.